[1. Herren]

Am Samstag empfingen die Radeburger Tischtennis-Cracks in der Sachsenliga den (bis dahin) Tabellenletzten SV Dresden Mitte 1950. Die Vorzeichen waren alles andere als gut für die Radeburger, denn Nr. 2 Marc Schäfer ist weiterhin nicht einsatzfähig und Spitzenspieler Bogdan Szandala trat alles andere als fit an den Tisch.

Es sollte sich zeigen, dass der Ausfall von 1 ½ Spitzenspielern für die Radeburger auch gegen eine Abstiegskandidaten nur schwer zu kompensieren ist.

Die Doppel zum Anfang zeigten schon exemplarisch wie das gesamte Spiel laufen würde. Während sich Szandala/Gursinsky noch durchsetzen konnten, verloren Doppel 2 und 3 knapp in fünf Sätzen.

1-2 nach Doppeln

In der ersten Einzelrunde konnte nur Kapitän Ronny Gursinsky einen Sieg verbuchen. Chancen auf weitere Siege hatten die Radeburger durchaus, aber Bogdan Szandala, Eric Laubert und Mark Domke mussten sich ihren Dresdner Kontrahenten, die klasse spielten und in den entscheidenden Situation sehr oft auch das Quäntchen Glück hatten, jeweils nach 5 Sätzen geschlagen geben.

2-7 nach der 1. Einzelrunde

Lamentieren half nichts, ein Sieg war in weiter Ferne, die Zillestädter wollten nun wenigstens nicht abgeschlachtet werden. Nachdem die ersten 3 Spiele der 2. Einzelrunde von Szandala, Laubert E. und Gursinsky gewonnen wurden, keimte sogar nochmal Hoffnung auf ein Unentschieden auf. Aber es sollte dann doch nicht sein. Die letzten 3 Einzel gingen verloren und die Radeburger kassierten eine unerwartete 10-5 Niederlage gegen Dresden Mitte.

 

Punkte: Szandala (1,5) Laubert, E. (1), Gursinsky (2,5)

Spielbericht bei TTLive

   
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